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Stanz-Biege-Technik

Das Stanzen ist ein spanloses Fertigungsverfahren, das mit optimaler Werkstoffausnutzung bei meist geringem Abfall große Mengen von sehr präzisen und komplizierten Werkstücken aus Metall oder anderen Werkstoffen in kurzer Zeit herzustellen erlaubt - dies erlangt in der globalen Wirtschaft eine immer größer werdende Bedeutung.
Die heutige Stanztechnik findet bei Heraeus nicht nur bei metallischen Werkstoffen wie Kupfer, Eisen oder Aluminium, sondern auch bei nichtmetallischen Werkstoffen wie Polyester, Polyamid oder Epoxydharz Anwendungen. Bei den nichtmetallischen Werkstoffen stellen das weiche Grundmaterial sowie die Neigung zum Verkleben am Werkzeug besondere Anforderungen an den Bearbeitungsprozess. Man unterscheidet nicht nur bei der Bearbeitung solcher Werkstoffe, sondern auch bei der Werkzeugtechnik und somit bei dem zu verwendenden Werkzeugmaterial.
Das Biegen ist ein umformendes Fertigungsverfahren. Dabei wird auf das Material ein Biegemoment aufgebracht und somit eine plastische, das heißt dauerhafte Verformung herbeigeführt.
Stanz-Biege-Technik
Kombiniert man beide Verfahren in einem Prozess so ermöglicht dies vielzahlige Varianten und Möglichkeiten, ein Stanzgitter in drei Dimensionen zu konstruieren und herzustellen. Ergänzt um galvanische oder walzplattierte Funktionsflächen, die ebenfalls im eigenen Haus erzeugt werden, bietet Heraeus Ihnen hoch integrierte Produkte. Die Qualitätsüberwachung während des Stanzprozesses wird mit Hilfe von modernster Kamera- und Prüftechnik sichergestellt.
Produktbeispiele: